Fibonacci
Quadrate in der Fibonaccifolge (Schluß)
Es bleiben noch übrig die Fibonaccizahlen der Form F12k. Davon können wir
rasch die Zahlen mit ungeradem k
ausschließen, denn mit Hilfe der vorhergehenden Methode
ist es uns sofort klar dass F24p+12
und -F12 (= -144) den gleichen Rest erzeugen, wenn man sie durch L2^r dividiert (mit 24p+12 = 12k+q = 2r+1(2t+1)+q und k=2p, q=12 und r>1).
Das bedeutet, dass aus
F24p+12 = x2 folgt dass
L2^r die Zahl x2+144 teilt.
Fü jedes p gilt dass 144 ein Teiler ist von F24p+12( Beweis ).
Also, wenn F24p+12 ein Quadrat ist, dann gibt es ein y so, dass F24p+12 = (12y)2.
Und da L2^r immer ungerade ist (immer von der Form 4p+3), ist
L2^r ein Teiler von y2+1,
und das ist, wie wir schon wissen, unmöglich.
Man kann F24p+12 auch nicht in der Form 2x2 schreiben, denn das würde bedeuten dass F24p+12 nicht nur durch 144 geteilt werden kann, sondern sogar durch 288.
Das ist nie der Fall ( Beweis ).
Zum Schluß zeigen wir dass es in der Fibonaccifolge keine Quadrate gibt mit Index größer als 12.
Es sei S = { m>1 | F12m ist ein Quadrat oder 2 Mal ein Quadrat}. Wir beweisen dass diese Menge leer ist,
indem wir zeigen dass S kein kleinstes Element enthält.
Nehmen wir mal an, M wäre das kleinste Element.
Dann ist M sowieso gerade, und da F24 = 144*322 ist M>3. Nun ist F12M = F6ML6M.
F6M und L6M haben höchstens einen Faktor 2 gemeinsam, wie z.B. sofort deutlich wird aus der allgemeinen Formel
Ln2 = 5Fn2 + 4(-1)n.
Da F12M ein Quadrat ist oder 2 Mal ein Quadrat, gilt dies auch für
F6M.
M ist gerade und M>3, also ist M/2 ein Element von S, was unmöglich ist. (Dieser Beweis ist nach J.H.E. Cohn)